Und los nach

Albanien, Dänemark

Von Tirana nach Vlora

Nach der ersten Nacht in Tirana sollte es Richtung Süden gehen. Doch eine Fahrt nach Sarandë dauert 9 Stunden. So machten wir zwei Etappen aus der Strecke und fuhren erst einmal nach Vlora.
Unser Reiseführer listete eine Reihe Busverbindungen auf und so entschlossen wir uns, den Bus zu nutzen. Wir fragten im Hotel nach der Busstation, denn im Internet fanden wir nichts. Die Rezeptionistin leitete uns an ein Taxi weiter, welches uns für 500 Lek (ca 3,50€ ) direkt zum Bus brachte. Der richtige Bus war schnell gefunden und sollte auch 500 Lek kosten (im Taxi saßen wir ca 15 Minuten, im Bus für den gleichen Preis ca. 3 Stunden). Bevor es los ging, musste Rike wie immer noch schnell auf Toilette – diese bestand einfach nur aus einem unglaublich stinkenden Loch im Boden, obgleich sie sich in einem Restaurant befand. Im Bus konnten wir gar nicht so recht glauben, dass die 3-Stunden-Fahrt so günstig sein sollte. Merlin war also die erste Stunde fest der Überzeugung, in ein anders Vlora zu fahren (unabhängig davon, dass es gar kein zweites Vlora in Albanien gibt…). Ein Blick auf das Handy zeigte dann irgendwann, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Während der Busfahrt stiegen immer wieder Einheimische ein und aus. Weitere Touristen fuhren nicht mit. Dafür wurden wir etappenweise mit gerösteten Maiskolben, kalten Getränken, Chips und Popcorn versorgt, da allerlei Verkäufer kurze Etappen nutzten, um ihre Waren an die Mitfahrer zu verkaufen. Während der Fahrt gab es wieder viel zu sehen: Esel und Ziegen, die am Autobahn-Straßenrand ohne Zaun grasten; ältere Männer, die über Leitplanken kletterten, um ihren Bus auf der anderen Autobahn-Seite zu bekommen; Pferdekutschen, die Heu transportierten…

Der Busbahnhof in TiranaIMG_8823IMG_8825IMG_8821

Nach ca. drei Stunden Busfahrt mit herrlicher 90-er-Jahre-Musik (für jeden Geschmack war was dabei – Versprochen!) kamen wir in Vlora an. Die Stadt wirkte sehr dreckig und trist. Zum Glück hatten wir uns schon ein Hotel (Empfehlung aus dem Reiseführer) ausgeguckt, zu dem wir uns dann von einem Taxi-Fahrer bringen ließen. Es war ein  Strand-Resort, ca. 13 KM entfernt von der Busstation und dem nicht einladendem Zentrum. Der Taxifahrer, der zwischendurch auch nach dem Weg fragen musste, bekam 10 € für die Fahrt. Dort angekommen, checkten wir für die nächsten zwei Tage für insgesamt 80 € mit Frühstück ein. Die Empfehlung war ausgezeichnet. Das Hotel lag unmittelbar am Strand und der Tag war sehr sonnig.

Jetzt war erstmal relaxen, schwimmen und essen angesagt.

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  1. Annika

    Hey, diese Aussicht vergisst man leider viel zu schnell. Fand es sehr erholsam in diesen Hotels abends zu essen und den Abend ausklingen zu lassen mit dem Ausblick. 😉

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